November 2016

November 2017 – Meilensteine auf unserem Weg

Der Monat November war für uns besonders wichtig. Hatten wir zu Anfang des Monats noch große to do’s auf unserer Liste, sind die wichtigsten davon erledigt und haben wir Meilensteine auf dem Weg zur Kita Am Waldspielplatz geschafft.

Zu Anfang des Monats hatten wir einen Termin beim Landesjugendamt in Potsdam. Ein Termin an so hoher Stelle wird immer mit gemischten Gefühlen begleitet und so war es auch bei uns. Immerhin ging es darum, wie viele Kinder unser Häuschen in der Karl-Liebknecht-Str. 44a in Hennigsdorf aufnehmen darf, wie vielen Kindern wir die Schönheit des Waldes und der Natur näher bringen dürfen.

Auch die notwendigen baulichen Veränderungen, wichtig zum Beispiel in Bezug auf den Brandschutz, waren ein Thema.

Der vielleicht wichtigste Meilenstein auf dem Weg zur Kita Am Waldspielplatz war und ist jedoch das leidige Thema Geld. Als Kita in freier Trägerschaft ist es gar nicht so einfach, eine Bank zu finden, die wir von unserem Konzept überzeugen konnten. Und so gab es im Monat November den ein oder anderen Banktermin.

Und während wir das Landesjugendamt überzeugen mussten, dass mindestens 20 Kinder in unserer Kita genügend Platz zum spielen und Kind sein haben würden, wir auf der Suche nach einer Bank waren, die unsere Begeisterung für das Konzept der Kita Am Waldspielplatz teilt, haben wir bereits begonnen, den Bauantrag vorzubereiten. Gemäß den Angaben und Auflagen vom Jungend- und Landesjugendamt. Vorbereitung ist bekanntlich schon einmal die halbe Miete.

Inzwischen war dann wenigstens das Thema Website erledigt. Es steht eine funktionstüchtige Seite mit allen wissenswerten Infos zur Verfügung. Ob sich der Besucher erst einmal einen groben Überblick verschaffen möchte über die neue Kita in Hennigsdorf oder sich ein Bild von den Mitarbeitern machen möchte. Bis hin zum Antragsformular ist alles vorhanden. Ein Blick darauf lohnt sich und gerne darf auch auf der Facebook-Seite oder bei Twitter (@KitaHennigsdorf) der ein oder andere Kommentar hinterlassen werden. Wir stehen Lob und Kritik offen gegenüber.

Was sich im Dezember so alles ereignet hat? Erfahren Sie in kürze. Wir freuen uns auch dann wieder über Ihren Besuch.

Legau und der Schimpfwortwettbewerb


Ein Monat ist vergangen, und wieder haben wir eine Geschichte von Legau für Euch, dieses mal geht es um einen Schimpfwortwettbewerb.

Legau der Junge aus Bregenbrett im Wettstreit mit Drögenbröt

Von Axel Baumgart

Darauf hatte sich Legau schon seit Wochen gefreut: Endlich gab es eine Gelegenheit, von den Erwachsenen Sachen zu lernen, die man niemals in der Schule von den Lehrern und auch sonst nie von einem Erwachsenen lernen würde.

Einmal im Jahr gab es nämlich einen großen Wettstreit zwischen Bregenbrett und Drögenbröt. Er fand in einem Jahr auf dem Dorfplatz von Bregenbrett und im anderen Jahr in Drögenbröt statt. Bei diesem Wettkampf standen sich alle Erwachsenen gegenüber und riefen sich Schimpfworte zu. Das ging solange, bis ein Dorf kein Schimpfwort mehr wusste. Gewonnen hatte der, der das längste Schimpfwort gesagt hatte.

Der Schimpfwortmeister

Der Verlierer musste dem Gewinner Bratwurst mit Kartoffelpüree, Apfelsaft und Eis ausgeben. Und der Gewinner durfte sich ein ganzes Jahr lang Schimpfwortmeister nennen. Schiedsrichter war, wie jedes Jahr, Bernd Brötelbuck, denn er gehörte ja zu einer Hälfte zu Bregenbrett und mit der anderen Hälfte zu Drögenbröt. Einen besseren Schiedsrichter konnte es wohl nicht geben.

Der Schimpfwortmeister aus dem letzten Jahr war Drögenbröt. Darum wollten sich alle Bregenbretter dieses Jahr auch ganz besonders anstrengen, um zu gewinnen.

Endlich war der große Tag da und alles war vorbereitet: Der Dorfplatz von Bregenbrett war gefegt, die Kirchturmuhr der kleinen Kirche gestellt, der Bürgermeister hatte alle seine Orden poliert und alle Einwohner hatten ihre schönsten Kleider, Hüte und Schuhe angezogen.

Der Tag der Entscheidung

Die Bewohner der beiden Dörfer standen sich auf dem Dorfplatz gegenüber. Der Schimpfwortmeister aus dem letzten Jahr durfte anfangen. Um ganz genau 12 Uhr, 13 Minuten und 14 Sekunden mittags (so war es Tradition) sagte Bernd Brötelbuck: “Achtung – Schimpft – Los!” Sofort kam von der Drögenbröter Seite:

“Du Wackel-Dackel-Zappel-Pappel!”

Alle Drögenbröter riefen: “Hey, hey, hey, hey, …”, worauf Bregenbrett sofort antwortete mit “Buuuuhhhh, buuuuhhhh, …”.

Jetzt war Bregenbrett an der Reihe. Gar nicht so einfach. Da sagte Nicolaus Neunmalklug, der Lehrer: “Misch-Masch-mixender-Mops-melkender-Maulheld!”. Diesmal riefen die Bregenbretter begeistert: “Hey, hey, hey, hey, …” und Drögenbröt buhte: “Buuuuhhhh, buuuuhhhh, …”. So ging das mit den Schimpfworten hin und her:

Drögenbröt: “Blau-Bier-blubbernder-bärgesichtiger-barfuß-Balletttänzer!”

Bregenbrett: “Zitronen-zischender-Zwetschgen-zwirbelnder-Ziehharmonika-ziehender-Zupfdudel!”

Drögenbröt: “Gurgel-Grund-Sprudel-Huber-super-Nudel-Puper!”

Bregenbrett: “Kuchen-kauende-Kamel-Kröte!”

Die Stimmung wurde immer besser. Dieses Jahr waren wirklich spitzen Schimpfworte dabei. Die beiden Dörfer hatten sich richtig gut vorbereitet. Aber es war nicht einfach, sich immer neue Schimpfworte auszudenken. Mittlerweile war es schon Nachmittag, und Legau bekam langsam Hunger. Aber das war hier ja so interessant, dass er nicht weggehen wollte. Und so ging es weiter:

Drögenbröt: “Glibbriger-Glubber-Blubber-Hudel-Dudel-Schuddel-Kuddel!”

Bregenbrett: “Käfer-krabbelnde-Kratzbürst-Zahnputz- … – Kröte!”

Unentschieden

Jetzt waren die Schimpfworte nicht mehr so gut, und es dauerte auch länger, bis neue kamen. Daran konnte man erkennen, dass der Wettstreit bald zu Ende sein würde. Und tatsächlich, da rief Bernd Brötelbuck: “Hier kommt das Urteil:…”, und es wurde ganz still auf dem Dorfplatz, “… Das Urteil lautet: …, …, unentschieden!” Das hatte es noch nie gegeben. Und das ging ja auch gar nicht. Einer musste schließlich zum Essen einladen und einer musste Schimpfwortmeister sein. Alle waren ratlos.

Da gingen die beiden Bürgermeister – man konnte sie leicht an ihren langen weißen Bärten und ihren vielen polierten Orden erkennen – langsam aufeinander zu und trafen sich in der Mitte des Dorfplatzes. Alle Augen waren auf sie gerichtet und es war ganz ruhig. Eine lange Weile berieten sie still und die Spannung stieg immer weiter an. Nach einer schier unendlich langen Zeit riefen sie den Schiedsrichter zu sich, um ihm ihre Entscheidung mitzuteilen. Bernd Brötelbuck hörte geduldig zu und nickte dann. Er verkündete mit lauter Stimme: “Geschätzte Schimpfwortwettkämpfer. Im Augenblick herrscht unentschieden. Aber es soll heute noch einen neuen Schimpfwortmeister geben. Alle Erwachsenen sind aber erschöpft und haben keine neuen Schimpfwort-Ideen mehr.

Legau

Deshalb wird ein Kind aus jedem Dorf den Wettkampf fortsetzen.” Ein “Oh!” und “Ah!” ging über den Dorfplatz und Legau war ganz aufgeregt. In Bregenbrett gab es ja nur 4 Kinder. Und wenn man jetzt ausgerechnet ihn ausgewählt hatte? “Für Drögenbröt”, fuhr Bernd Brötelbuck fort, “wird der Maulwurf-jagende, Sand-matschende Matthias antreten,” von ganz hinten hörte man ein “Juchhu!”, “…und für Bregenbrett tritt an der Apfelsaft-schlabbernde, Gummibärchen-in-Katzenfell-klebende Legau!” Alle jubelten, nur Legau sagte: “Uff!”

Matthias aus Drögenbröt fing an:

“Du fuchs-gedackelte-Windhund-Schnepfe!” – Drögenbröt jubelte laut. Nun war Legau dran. Er war so nervös und es wurde immer schlimmer. Er brauchte etwas ganz, ganz Langes, damit Bregenbrett gewinnen konnte. “Legau, du bist dran,” sagte der Bürgermeister.

“Du, …, du, …,” Legau fing vor Aufregung an zu schwitzen, “… du PUPS!”

Stille. Keiner jubelte. Das war ja nun auch ganz bestimmt kein langes Schimpfwort. Aber noch bevor Bernd Brötelbuck den Endstand verkünden konnte, sagte Legau schnell:

“Du langer, stundenlanger Dauerpups, der auch morgen noch stinkt!”

Bregenbrett oder Drögenbröt?

Alle schauten nun Bernd Brötelbuck an. Der überlegte eine ganze Weile, schaut zu Drögenbröt, überlegte weiter, schaute zu Bregenbrett, überlegte nocheinmal und alle warten voller Spannung auf seine Entscheidung. Es war kein Mucks zu hören außer dem Ticken der Kirchturmuhr. Dann sagte er:

“Liebe Schimpfwortwettkämpfer, ein ehrenvoller, harte und fairer Wettkampf liegt hinter Euch. Jeder war es würdig, sein Dorf in diesem Wettkampf zu vertreten. Aber nur einer kann gewinnen, und der Verlierer muss sich im nächsten Jahr etwas mehr anstrengen. Dieses Jahr hatte das längste Schimpfwort, das auch morgen noch stinkt, und ist damit Schimpfwortmeister: Bregenbrett!”

Ein ohrenbetäubender Jubel brach los. Immer wieder konnte man “Le-gau, Le-gau, Le-gau” Sprechchöre hören, oder auch “Wir haben gewonnen!” Legau freute sich und war richtig Stolz. Das er vor lauter Nervosität fast nur “Pups” und nichts anderes gesagt hätte, wollte er nie einem verraten.

Bei der anschließenden Feier durfte er soviel Bratwürstchen, Kartoffelpüree und Eis essen wie er nur konnte. Obwohl die Feier noch in vollem Gange war, freute er sich schon auf den Schimpfwortwettkampf im nächsten Jahr.

Wir bedanken uns an dieser Stelle beim Autor dieser unterhaltsamen Kindergeschichte, Axel Baumgart. Wer mehr davon lesen möchte, darf gerne einmal wieder hier vorbei schauen, oder direkt auf die Seite von Axels Kindergeschichten.

Legau und der Apfelsaft

In unserer ersten Ausgabe der “Geschichten zum Vorlesen” erzählen wir Euch die Geschichte eines kleinen Jungen, dem an einem Regentag mächtig langweilig war. Wir wünschen Euch viel Spass!

Legau, der Junge, der immer mit Apfelsaft schlabberte (von Axel Baumgart)

Bregenbrett war ein ganz kleines Dörfchen. Es war so klein, dass man, wenn man reinging, auch schon fast wieder draußen war. In Bregenbrett lebten genau 35½  Menschen, ein Hund und eine Katze.

Da waren Bernd Brötelbuck, der Bäcker, Fitz Fleischnied, der Metzger, Norbert Nähgut, der Schneider und Lothar Leder, der Schuhmacher. Und es lebten dort Legau mit seinem Vater Lauer und seiner Mutter Lena. Bevor ich Dir mehr von Bregenbrett und Legau berichte, will ich aber erst ein Rätsel lösen: Wie kann es einen halben Menschen geben, denn es lebten ja genau 35½  Menschen in Bregenbrett.

Warum leben in Bregenbrett 35½ Menschen?

Die Lösung ist ganz einfach: Bregenbrett war so klein, dass ein bestimmtes Haus nicht mehr ganz reinpasste und schon halb im Nachbarort stand. Und da die beiden Dörfer sich nicht einig werden konnten, zu welchem Dorf denn nun der Bewohner dieses Hauses zählt, hatte man schon vor einigen Jahren beschlossen ein halber Bernd Brötelbuck gehört zu Bregenbrett, und der anderen halbe gehört zu Drögenbröt, so war nämlich der Name von dem anderen Dorf.

Bregenbrett, das klingt ja fast wie Regenbett. Und genauso war es dort auch. Immerzu regnete es. Deshalb konnten die 4 Kinder von Bregenbrett auch selten im Garten spielen, sondern waren viel Zuhause. So ging es auch Legau. Und da in kleinen Dörfern meistens auch kleine Häuser stehen, war im Haus von Legaus Eltern nicht viel Platz zum Spielen. Und das bisschen Platz, das es gab, musste sich Legau auch noch mit Rega, der Katze und mit seinem Hund teilen.

Er hatte vergessen, seinem Hund einen Namen zu geben. Und so hieß der Hund “HUND”. Oder willst Du dem Hund einen Namen geben? ……………………
Na gut, dann heißt der Hund ab jetzt ……………………….. (oder einfach weiter HUND).

Ein Regentag in Bregenbrett

Jetzt stell’ sich das einmal einer vor: Draußen regnete und regnete und regnete es und im kleinen Haus von Legaus Eltern waren versammelt Legau, seine Eltern, ein Hund, eine Katze, ein Benjamin Blümchen Spiel (Legaus Lieblingsspiel) und in der Küche waren auch noch alle Sachen zum Essen, die eine Familie mit Hund und Katze so braucht: Futter für die Tiere, Milch, Brot, Käse, Wurst, Obst, Gemüse, Apfelsaft, Gummibärchen, Eis, Brezeln, Yoghurt und noch vieles mehr.

Wenn es nach Legau gegangen wäre, hätte man jedoch in der Küche viel Platz einsparen können. Er war vollkommen überzeugt, dass man zum Leben nur Apfelsaft, Gummibärchen und Eis brauchte. Brezeln brauchte man nie, die mochte Legau gar nicht. Und seine Eltern sagten auch immer, dass die Katze und der Hund ihr spezielles Futter bräuchten, aber Legau wusste es besser.

Heimlich, wenn seine Eltern nicht hinsahen, hatte er schon oft Gummibärchen an Rega, die Katze und an (Hund) ………………….., den Hund, verfüttert. Und den beiden hatte es immer geschmeckt. Ganz besondere Freude hatte Legau dann, wenn sich seine Eltern wunderten, dass die Tiere nichts mehr von ihrem eigenen Futter wollten.

Legau hat Geburtstag

Außerdem mochte seine Mutter Gummibärchen auch. Das wusste Legau ganz genau. Vier Tage nach Legaus Geburtstag – er war 6 Jahre alt geworden – war nämlich folgendes passiert:

Wie immer, wenn es regnete, war großes Chaos im Haus. Alle waren da, Legau wollte spielen und der Hund und die Katze tollten herum. Dabei passierte immer das gleiche: Zuerst schubste der Hund die Katze, die daraufhin zur Seite sprang und dabei an die Apfelsaftflasche kam, aus der etwas herausspritzte, was Legau so komisch fand, dass er immer stärker lachen musste, bis schließlich sein halbes Glas Apfelsaft auf die Hose geschlabbert war.

So ging das den ganzen Tag. Einmal kam der eine an die Flasche, dann kam der andere an das Glas, so dass eigentlich überall große, klebrige Apfelsaftschlabberpfützen waren. So war es immer an Regentagen. An diesem einen Tag passierte aber noch etwas besonderes.

Die Gummibärchen-Katze

Eine große Apfelsaftschlabberpfütze war in das Glas mit den Gummibärchen geschlabbert. Dadurch waren die Gummibärchen ganz glibberig und klebrig geworden. Legau fand das richtig komisch, wie die zwischen den Finger hin und her flutschen konnten. Bei diesem hin und her flutschen war ein Gummibärchen aus den Fingern geflutscht und so weit geflogen, dass es auf Regas Fell gelandet war und dort nun fest klebte. Ganz fest!

Das war natürlich der Hit! Jetzt versuchte Legau noch ein Gummibärchen in das Fell der Katze zu kleben. Das ging ja prima. Wie viele Gummibärchen wohl auf Rega passen würden? Legau versuchte so viele Gummibärchen wie möglich auf Rega zu kleben und am Ende sah die Katze aus wie ein riesiger Berg aus Gummibärchen mit zwei klitzekleinen Ohren dran.

Als dann die Mutter ins Zimmer kam, passierte es. Sie wunderte sich zwar, wo der große Berg Gummibärchen her kam, wollte aber trotzdem eines essen. Als sie das Rote, das sie sich ausgesucht hatte, zwischen die Finger nahm und daran zog, da sprang der Gummibärchenberg mit einem lauten Fauchen auf und rannte weg.

So eine Unverschämtheit, ihr einfach am Fell zu ziehen, dachte die Katze. Und Legaus Mutter bekam einen riesigen Schrecken und rief:
“Aaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhh ……”, und fiel erst einmal auf den Po. Als sie sich von ihrem Schrecken erholt hatte, drehte sie sich zu Legau um.

Von der Gummibärchen Katze zur Katze ohne Gummibärchen

Als dieser das Gesicht seiner Mutter sah, das wusste er plötzlich, dass die Gummibärchen im Katzenfell vielleicht doch keine so gute Idee gewesen waren. Jedes einzelne der 3.729 Bärchen musste er selber aus dem Fell der Katze heraus holen. Mensch war das eine Arbeit. Das Reinkleben war viel einfacher gewesen.

Sosehr er auch bat und bettelte, die Katze blieb einfach nicht sitzen und er musste ständig hinter ihr her laufen durch das kleine Haus, und wenn er sie endlich hatte, bekam er vielleicht 2 oder 3 Bärchen ab, bevor ihm die Katze wieder entwischte und alles von vorne anfing.

Als die Katze von allen Gummibärchen befreit war und der Tag zu Ende ging, waren zumindest zwei Sachen klar: Legaus Mutter mochte auch Gummibärchen essen und an Regentagen durfte Legau im Haus keinen Apfelsaft mehr trinken.

Was Legau seinen Eltern aber nicht gesagt hatte,  war, dass Gummibärchen mit Orangensaft noch viel besser klebten …

Wir bedanken uns an dieser Stelle beim Autor dieser schönen Kindergeschichte, Axel Baumgart. Wer mehr davon lesen möchte, darf gerne einmal wieder hier vorbei schauen, oder auf die Seite von Axels Kindergeschichten schauen.

Der Anfang ist gemacht

Oktober 2016 – Von Ideen und einer Website

Die größte Neuigkeit dieses Monats wird wohl sein, dass das Projekt Kita Am Waldspielplatz Formen annimmt. Es gibt ein Haus in toller Lage, es gibt ein Team und – wie soll es anders sein – ganz viele Ideen. Doch wie überall gibt es bei neuen Ideen auch Hindernisse zu überwinden und das ist auch bei uns so.

Bevor ein Haus zur Kita wird, benötigen wir erst einmal Kinder. Uns ist bewusst, dass es seit einigen Jahren wieder mehr Kinder gibt, die auch einen Kitaplatz benötigen, doch die müssen erst einmal den Weg zu uns finden. Und wie am besten? Na klar, nicht zuletzt über eine Website.

Erstes Treffen diesbezüglich fand Anfang Oktober in Hennigsdorf statt und bereits eine Woche später legten wir den Grundstein für die Webpräsenz der Kita-Am-Waldspielplatz . Wenige Tage später gab es die Kita Am Waldspielplatz auf Facebook, auf Twitter (@KitaHennigsdorf) sowie im renomierten Webbranchenbuch.

Während die Website in Arbeit war, gab es auch in Bezug auf die Kita Am Waldspielplatz selbst bedeutende Ereignisse. So hatten wir am 28.10.2016 Besuch vom Jugend- und Gesundheitsamt, bei dem die Immobilie besichtigt wurde um zu entscheiden, ob und unter welchen Voraussetzungen die Betriebserlaubnis ausgestellt werden kann. Auch über die Anzahl der künftig zu betreuenden Kinder wurde gesprochen. Das Ergebnis: wir sind zufrieden und sind wirklich sehr gespannt auf das, was wir im Monat November erleben dürfen.